Das B. Braun-Innovationslabor werk_39 gehört zu den besten deutschen digitalen Einheiten. Das Wirtschaftsmagazin Capital und die Managementberatung Infront Consulting & Management zeichnete das Labor am vergangenen Dienstagabend mit dem „Digital Lab Award 2019“ aus. Die Jury hob damit die konsequente Kundenfokussierung von werk_39 in all seinen Aktivitäten hervor.

Grundlage für die Auszeichnung bildet eine Studie, die aufzeigt, wie Unternehmen den Spagat zwischen strukturiertem Tagesgeschäft und agiler Startup-Atmosphäre schaffen. Capital und Infront zeichnen dabei unter rund 50 Teilnehmern die besten „Digital Innovation Units 2019“ etablierter deutscher Unternehmen aus. Deren Leistungsfähigkeit steht im Mittelpunkt der Untersuchungen.

„Für das gesamte Team von werk_39 und den B. Braun Innovation Hub ist diese Auszeichnung eine wichtige Anerkennung für die geleistete Pionierarbeit. Mit großem Interesse und noch größerem Respekt haben wir das Ranking in Capital in den vergangenen Jahren verfolgt. Dass wir, als Teil von B. Braun, nun selbst darin weit vorne genannt sind, ist Motivation den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen. Wir wollen weiterhin moderne Innovationsmethodik leben und unseren Kunden den Weg in die Digitalisierung erleichtern“, sagt Sören Lauinger, Vice President Intrapreneurship & Co-Creation, von werk_39.

Die Forscher suchten nach Erfolgsmustern entlang der drei Kernphasen eines Innovationsprozesses: „Innovation Discovery“, „Innovation Development“ und „Innovation Scaling“. In der Kategorie „Innovation Discovery“ – also dem Weg zu erfolgsversprechenden Ideen & Konzepten – hat das werk_39 überzeugt und den zweiten Platz belegt. Das Innovationslabor nahm, bewusst außerhalb des Stammwerks der B. Braun-Tochter Aesculap in Tuttlingen gelegen, vor etwas über zwei Jahren seine Arbeit auf.

In der Kategorie „Innovation Development“ erreichte werk_39 mit dem fünften Platz ebenso eine sehr gute Platzierung. In dieser Kategorie wurde insbesondere die methodische Umsetzung von Konzepten in Prototypen, die Validierung dieser durch Kunden sowie deren Weiterentwicklung zu marktreifen Produkten und Services bewertet.

Studienleiter Thomas Sindemann, Gründer und Geschäftsführer von Infront, erläuterte: „werk_39 trat während der Datenauswertung für uns völlig überraschend in den Fokus. Fernab der sonst für Digitallabore üblichen Großstädte hat sich im beschaulichen Tuttlingen zwischenzeitlich eine schlagkräftige Einheit etabliert.“

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die meisten Innovationseinheiten deutscher Konzerne noch zu klein sind, um den wahren Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen. Als Muster ist erkennbar, dass die Ressourcenallokation für Innovation nach wie vor in klassische Produktinnovation fließt. Die Studie bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Es gilt anstatt clever zu kleckern intelligent zu klotzen.“

Die Studie „Konzerne auf den Spuren von Startups 2019“ ist unter https://www.infront-consulting.com/publikationen-2019/ verfügbar.

Das Wirtschaftsmagazin Capital berichtet in seiner Juli-Ausgabe ausführlich zu allen Gewinnern.

Informationen zum werk_39 finden Sie unter www.werk39.com

Informationen zu B. Braun finden Sie unter www.bbraun.de

Bildquelle: Nora Heinisch

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