venture_associate
Sabine Berger
Englische Literaturen und Kulturen
Universität Konstanz

allgemeine welt des werk_39

Pivoting, pitching, ideation, design thinking – allesamt Konzepte, die mir vor meinem Praktikum unbekannt waren. Das werk_39 als Innovation Lab von B. Braun Aesculap bat mir die Möglichkeit startuplike culture kennenzulernen und zu erleben. Ein entscheidendes Prinzip stellen digitale Lösungen disruptiven Charakters dar. Auf den ersten Blick erscheinen diese Begriffe sehr groß und abstrakt. In der Praxis und ganz nah wird erkennbar, dass es um smarte und unkonventionelle Ansätze & Technologien geht, die den Alltag jeweiliger Betroffener erleichtern.

Eine kleine große Erkenntnis meinerseits ist, dass es stets hilfreich ist, Ideen, egal wie unausgereift und vermeintlich unbedeutend, festzuhalten und damit zu visualisieren. Außerdem ist man hier gemäß dem Motto „fail early & often“ der Auffassung, dass Fehler einen weiterbringen und dabei handelt es sich nicht bloß um eine halbehrliche Floskel. Aus beidem lernt man und kann somit den Prozess voranbringen. Ein weiser Mann hat so etwa auf seinem Laptop den Sticker mit dem Spruch kleben: „getting started is more important than doing it right“.

master powerpoint

Eine meiner Aufgaben war es, eine Master Powerpoint für das werk_39 zu erstellen. Der Bedarf begründet sich dadurch, dass Team-Mitglieder auf Seminaren, in Workshops und auf vielen anderen Arten an Veranstaltungen das Konzept, die Vorgehensweisen, und die Projekte des werk_39 vorstellen möchten. Sinn und Zweck ist also, eine Mustervorlage zu bieten, an welcher man sich bedienen kann, um je nach Anlass eine Präsentation zusammenstellen zu können.

Aufgebaut ist das ganze unter Why, How und What. D.h. es wird gelistet, wozu es das werk_39 gibt und wie es zu dessen Entstehung kam, wie disruptive Innovation anhand des Working Models umgesetzt wird und was die Ergebnisse dieser Arbeit sind. Es boten sich mir ein gründlicher Rundumblick um & Einblick in das gesamte werk_39. Dies benötigt ein Venture Consultant als Projektbetreuer, Vermittler und Orchestrator, um effizient und erfolgreich planen und agieren zu können.

social media

„Ich glaube, dass aktiv betriebene & mit Fürsorge betreute Social Media Kanäle dem werk_39 folgendes bringen: Es geht um outreach, networking, branding & recruiting.“ Mit dieser Hypothese ging ich die mir übertragene Aufgabe an, den Social Media Auftritt des werk_39 aufzupolieren.

Um die formulierten Ziele zu erreichen musste also ein Regelwerk samt Konzept her. Ich habe festgelegt, auf welchen Sozialen Netzwerken es für das werk_39 am sinnvollsten ist vertreten zu sein. Zudem wurde geklärt, wie der Prozess bis hin zum fertigen Posting auszusehen hat. D.h. wer involviert ist, was gezeigt wird, welche Ästhetik wir darstellen möchten und welche zusätzlichen Tools wir verwenden möchten.

Zudem habe ich im Rahmen eines anderen Projekts über Werbeanzeigen auf Social Media Plattformen gelernt und durfte diese aktiv planen und umsetzen.

hansUp

Dieses Projekt, welches ausnahmslos aus werk_39 Mitarbeitern bestand, bot die Chance, das Working Model anzuwenden und zu validieren. Ich durfte von der Ideation bis hin zur Experiment Phase das Zusammenspiel von Teammitgliedern verschiedener Disziplinen erfahren, so wie Methoden und Tools eines Venture Consultants in der Praxis kennenlernen und einsetzen.

Um einen Product-Market-Fit zu erreichen ist es wichtig eine umsichtige Marktrecherche durchzuführen. Ich habe also Trends auf dem Markt identifiziert, Marktprognosen und Konkurrenten analysiert, und potenzielle Abnehmer je im B2C und B2B Kontext bestimmt.

Beim Problem-Solution-Fit geht es im Sinne der Customer Centricity darum, eine Zielgruppe für das Produkt samt Experience auszumachen. Das passiert beim Experimentieren nicht nur online, z.B. durch die Erstellung einer landing page Webseite, sondern besonders über gezielte Interviews. Ziel ist hier, schnell und effizient die Meinungen Befragter einzuholen und die von uns aufgestellten Hypothesen zu validieren. Mit den gesammelten Informationen haben wir im Team eine Persona und die dazu gehörige User Journey erstellt.

fazit

Es war stets spannend, da ich so viel Neues lernen durfte. Die Aufgaben waren fordernd und sehr abwechslungsreich. Ich schätze es sehr, dass ich als Praktikant so viel eingebunden wurde und auch etwas Verantwortung tragen durfte. werk_39 rocks!

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